backsteinhaus produktion

TANZTHEATER / PHYSICAL THEATRE

backsteinhaus produktion verwirklicht theatrale Tanzvorstellungen.                                                  Nicki Liszta ist die künstlerische Leitung dieser jungen Gesellschaft.

Zusammen mit ihrem Team realisiert Nicki große Bühnenproduktionen sowie kleinere orts-spezifische Improvisationen und Performances. Die Stücke verbinden Tanz mit Theater und treten nicht mit dem Anspruch an, existentielle Wahrheiten enthüllen zu wollen. Sie versuchen keine Statements abzugeben, und doch folgen sie einem Dogma.
Inspiriert durch das Dogma 95, welches einige skandinavische Regisseure für ihre Filme aufgestellt haben kreierte und entwickelt backsteinhaus produktion ein eigenes Dogma, das sich in einem permanenten Prozess befindet. Um eine größtmögliche Authentizität und Unvorhersehbarkeit zu erlangen gelten Aspekte, die immer die Realität und die theatrale Welt miteinander verschmelzen lassen. Dadurch zeigen die Stücke etwas von der Intensität und eindringlicher Intimität zwischen den Menschen.
Die Technik ist dabei nie reiner Selbstzweck. Sie ist das Mittel durch das die Bilder realisiert werden können.
Nicki folgt in ihrer Arbeit ihrer Intuition und zeigt in ihren Stücken etwas von der Würde und Komplexität des Lebens derer, die auf der Bühne stehen. Das Gespür für die widersprüchlichen Welten in denen wir leben wird greifbar und ist in allen Stücken Thema.

Seit 2010 erhält backsteinhaus produktion die 3-jährige Konzeptionsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart.

Nicki Liszta, studierte Tanztheater an der Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg, Niederlande. Seit ihrem Abschluss 2006 arbeitet sie als Tänzerin und Choreographin in der zeitgenössischen Tanzszene. 2005 gründete Nicki backsteinhaus produktion und kreiert unter diesem Namen eigene Stücke. Mit Ihrem ersten abendfüllenden Stück „zwischen häuten“ gewann Nicki den Stuttgarter Theaterpreis 2008 für die beste Tanzproduktion aus Baden Württemberg. Das zweite abendfüllende Stück „avatar“ schaffte es 2010 ebenso unter die Nominierten. Seit 2010 erhält Nicki die Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart und realisiert damit die Projektreihe „Das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden“. Innerhalb dieses Prozesses sind bereits entstanden: „Das Lux Protokoll“, „der sich den Wolf tanzt“ und „Superbia“.

Isabelle v. Gatterburg arbeitet als Tänzerin und künstlerische Assistenz für backsteinhaus produktion in Stuttgart. Sie studierte Tanz an der Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg, Niederlande. Bevor sie nach Stuttgart kam arbeitete sie zwei Jahre lang in Brüssel, Belgien, als freelance Tänzerin und Assistentin von Claudio Stellato. Neben  backsteinhaus produktion ist sie tätig für „projectpq“, Tanz in Verbindung mit Feuerjonglage und getanzten Illumination.

PRESSE

Kurzbeschreibung aus dem Prinz 2009 von Claudia Gassner

NICKI LISZTA
freie Szene, backsteinhaus produktion

Woher wir sie kennen ?
Die Choreografin, die in Holland an der Kunsthochschule Tilburg Tanz studierte, hat mit ihrem Ensemble backsteinhaus produktion in Stuttgart zwei abendfüllende Tanztheaterstücke herausgebracht: „zwischen häuten“ und „avatar“.

Warum man sie kennen muss ?
Gleich ihr erstes großes Stück, „zwischen häuten“, wurde 2008 mit dem Stuttgarter Theaterpreis für die beste Tanzproduktion aus Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Was sie auszeichnet:
Dass die Tänzer in ihren Stücken Knieschützer tragen, ist kein Zufall, denn in ihrem Tanztheater geht es physisch heftig zur Sache – so läuft das nämlich in der niederländischen und belgischen Tanzavantgarde. Zugleich sind die gut beobachteten, psychologisch subtilen Beziehungsgeflechte in ihren Kreationen sehr menschlich. Manchmal auch anrührend, skurril und witzig. Eine talentierte Choreografin, die Tanztheater im Sinne von Pina Bausch und Tanzattacken a’ la Vim Vandekeybus zu einem eigenen Stil verbindet.

Zukunftsprognose:
Durch Nicki Liszta kann Stuttgart mit Berlin und Düsseldorf, den Hochburgen des zeitgenössischen Tanzes, gleichziehen. Denn ihr erzählerisches Tanztheater bringt endlich eine frische Note im üblichen Konzepttanz-Einerlei.

 

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