In “zwischen häuten” wird das Beziehungs- und Regelgeflecht von realen Begegnungen in einer beobachteten Situation unter die Lupe genommen. Ob nun Soap Opera oder Big Brother TV – Inhalt dieser Formate sind die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten und die daraus entstehenden täglichen Dramen. So auch in „zwischen häuten“. Es ist eine Reality Soap, die satirisch-tadelnd aber auch liebevoll-sorgend mit diesen alltäglichen Dramen umgeht. Die Realität wird mit ihrer manchmal überdramatischen Bewegtheit ein wenig auf die Schippe genommen und in einem bunten Strauß namens Beziehung geflechtet. Realität und Surrealität schütteln sich die Hand und lassen die Dramen charmant und humorvoll erscheinen.
Drei Frauen leben zusammen in einer „öffentlichen“ Wohngemeinschaft. Das ist kompliziert und wird durch die unterschiedlichen Wünsche und Träume jeder einzelnen nicht leichter. Unehrlichkeiten und Undurchsichtigkeiten steigern sich bis der Blick für die Realität verschwindet und dem Zuschauer nur noch das Lachen bleibt, sofern es ihm nicht im Hals stecken geblieben ist.
Presse:
“ein Abend voll surrealem Witz, mit herrlich abstrusen Ideen und heftigem Körpereinsatz, frecher, origineller und einfach viel pinabauschiger als der Rest der freien Tanzszene Stuttgarts.”
„Ihr (Nicki Liszta´s) einstündiges Tanztheater übersteigert reale Situationen ins Abstruse und wirkt bei aller Absurdität spontan, geerdet, lakonisch und echt.“
“Das Stück spielt ständig mit der Erwartungshaltung und setzt immer nochmal eins drauf.”
(Angela Reinhardt, Eßlinger Zeitung/Tanznetz.de, 26.05.2008)
„Durch detailreiche Ideen und hintersinnigen Humor ungemein frisch und kurzweilig…”
“Die feine englische Art ist es nicht, was diese drei Damen übereinander erzählen.”
(Mosbacher-Dix, Stuttgarter Zeitung, 26.05.2008)
Performer:
Isabelle Gatterburg
Dimitra Kolokouri
Ineke Wolters
Musiker:
Georg Bomhard
Heiko Giering
Thorge Pries
Team:
Nicki Liszta (Choreographie)
Kaspar Wimberley (Szenographie)