2009 Avatar (nominiert für den Stuttgarter Theaterpreis 2010)

suche Gleichgesinnte, die gerne neue Menschen kennen lernen, Rollenspiele lieben, gerne ihre Fantasien ausleben und die denken, heuchlerische Doppelmoral sei eine Krankheit.”

Das Geburtstagsfest einer in die Jahre gekommenen Lady. Die Atmosphäre scheint eigenartig und unwirklich. Die Gäste sowie die scheinbare Gastgeberin spielen Spielchen und necken sich gegenseitig. Doch was ist das für ein Spiel in das sie sich mehr und mehr verwickeln? Ist alles am Ende gar nicht echt?

Ein Stück über virtuelle Welten der etwas anderen Art. Im Mittelpunkt stehen die geheimen Wünsche, die Beweggründe der Protagonisten, sich in die virtuelle Welt zu begeben und abzutauchen. Sie bewegen sich fließend zwischen Realität und virtuellem Raum. Was oder wer ist nur Wunschvorstellung und wo verläuft die Grenze? Ist das virtuelle Leben wirklich immer soviel besser als die Realität?

Presse:
„Und wieder inszeniert Liszta absurdes, skurriles Tanztheater, mit den drei ebenso faszinierenden wie rückhaltlosen Tänzern Britta Gemmer, Diane Marstboom und Robert Skatulla.“
„ (…) zu fröhlicher Akkordeon- Folkloremusik findet hier extremes Körpertheater statt, eine Liebesgeschichte mit Lust und Schmerz. Und so völlig absurd die Bilder auch sein mögen (und Nicki Lisztas wilde Imaginationskraft sucht in der hiesigen Tanzszene ihresgleichen)– das alles wirkt nicht eine Minute gekünstelt.“
(Angela Reinhardt, Eßlinger Zeitung/Tanznetz.de, 15.06.2009)

“Nicki Liszta lässt in der Produktion “Avatar”  die Grenzen zwischen Realität und Theaterfiktion und der Welt des Internets verschwimmen.”
“Kein leichtes, aber ein intensives Stück.”
(Anne Abelein, Stuttgarter Nachrichten, 10.12.2010)

“Es geht um Geiz, Gier und Geilheit und letzendlich um die Frage, wo das Trio seine realen Grenzen hat, die es in der virtuellen Welt auslebt.”
(Stadtmagazin, Stuttgart, 02.07.2009)

Dauer des Stückes:
ca. 60 min

Darsteller:
Britta Gemmer
Diane Marstboom
Robert Skatulla /  Tobias MacIsaac

Team:
Nicki Liszta (Choreographie)
Isabelle Gatterburg (Projektleitung)
Kaspar Wimberley (Szenographie)
Susanne Kudielka (Ausstattung)
Heiko Giering (Musik)

Comments are closed.