Platonia

Die neuste backsteinhaus produktion!

Kommende Vorstellung: 27. Oktober 2018 // EinTanzHaus, Mannheim

Die Lust am Leben wird Welt wie Mensch zum Verhängnis, Empfänglichkeit zur eigenen Schlinge. Aus großer Liebe zum Leben holt backsteinhaus produktion zum Gegenentwurf aus und gibt sich leidenschaftlich der rein organischen Materialbeseitigung hin. Wie Nähe schonend praktiziert, das Zusammenleben nachhaltig verhandelt und Leben rückstandslos passiert, erzählt diese misanthropisch-optimistische Utopie der Liebe. Feiern wir mit den Protagonisten von ›Platonia‹ das Leben!

Headless

Headless | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Eine backsteinhaus produktion

Kommende Termine: 8. & 9. Februar 2019 // Lichthof Theater, Hamburg

Zwei, kopflos und steifnackig, rüsten sich zum Paartanz und stimmen gemeinsam ein Lied an: Ein Lied gegen die Angst. ›Headless‹ ist eine Parabel auf die Zeit der allgemeinen Verunsicherung, Gegenwehr und ihre Folgeschäden – eine Haltungsübung. Ausgehend von einer aufrichtigen Haltung und dem Kopf als körpereigenem Widerstand entstand dieses Duett zur Zeit der Präsidentschaftswahl in den USA 2016 und darf in diesem Sinne wörtlich genommen werden. Denn Haltung bewahren fällt schwer und wenn der Kopf aus der Reihe tanzt, bricht sich Wahnsinn Bahn.

Wolfgang

Wolfgang | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Eine backsteinhaus produktion

Kommende Termine: 16., 17. & 18. Mai 2019 // Theater Rampe, Stuttgart

›Wolfgang‹ wurde zum Seoul International Dance Festival 2018 nach Korea eingeladen und für das Tanz Jahrbuch 2018 von der Redaktion als eines der sieben besten Heimatstücke ausgewählt.

Wenn der Mensch auf die Hände fiele, als Vierfüßler ginge, sich sein Fell stehen ließe und heulte, so wäre evolutionär ein bedeutender Schritt getan. Ein Stück für eine Sprecherin, einen Dirigenten, einen Musiker und Trucker, einen Chor, fünf bis sechs Tänzer*innen und ein Kind. Als Wölfe tanzen sie in ein Europa zurück, aus dem sie für lange Zeit vertrieben waren. Ihre territorialen Kämpfe, Streit um Rangordnung bis zur zärtlichen Sorge um die Familie lassen sich aus nächster Nähe und in freier Wildbahn beobachten.

Superbia

Superbia | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Eine backsteinhaus produktion

Kommende Termine: 8., 9., 10. & 11. Mai 2019 // Theater Rampe, Stuttgart

In dieser orchestralen ideologischen Vereinigung, die mittels Machtdemonstration und Hochmut ihre Hochkultur pflegt, spiegelt sich die Arroganz der Menschheit. Superbias System zeigt die grundlegenden manipulativen Mechanismen ideologischer Systeme. Die Überzeugungskraft, die nötig ist um Gedankengut durchzusetzen und Massen zu bewegen, ist immer nur eine Frage der Haltung. Wie viel Hochmut muss man an den Tag legen, damit Menschen einem folgen? Dabei geht es nicht um Inhalte, es geht um Kontrolle.

Nominiert für den George Tabori Preis

George Tabori Preis 2018 | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Wir sind für den George Tabori Förderpreis 2018 nominiert!

Preisverleihung: 25. Mai 2018 // 19:00 Uhr // HAU1 – Hebbel am Ufer

Der Förderpreis würdigt die bemerkenswerte Fähigkeit zum experimentellen Format und auffallender künstlerischer Handschrift, als Erforschung neuer ästhetischer Wege – ein ›Upcoming‹ unabhängig vom Alter oder Arbeitszeiträumen, das bundesweit Beachtung findet.
»Die Stuttgarter Physical Theatre Kompagnie ›backsteinhaus produktion‹ um Nicki Liszta herum,« wurde u. a. nominiert »für ihre radikale und ungewöhnliche Formsprache, die ein hochpolitisches Tanztheater entstehen lassen.«

Portrait von Nicki Liszta in der ›Tanz‹

Tanz – Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance, Januar 2018 | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Vielen Dank für dieses Portrait von Angela Reinhardt in der ›Tanz‹!

»Durch eine freie Szene, die praktisch am Verstummen ist, hallen ihre Stücke wie kleine Explosionen. … Lisztas Kunst verkleinert den Abstand zwischen Künstler und Publikum, sie ersetzt ästhetisches Betrachten oder passives Hinterhergrübeln durch Situationen des Schreckens und der Distanzlosigkeit, provoziert eine körperliche Reaktion auf das Gesehene.«

Zu lesen in der Januarausgabe der ›Tanz‹ oder online im Theatermagazin des Friedrich-Verlags.