2011 Superbia

Ein Stück der Reihe ›Das Leben ist kein Ponyhof – Die 7 Todsünden‹

 

»Das Orakel Superbia wäscht euch rein von euren Sünden. Superbianer sind glücklichere Menschen!«

In dieser orchestralen ideologischen Vereinigung, die mittels Machtdemonstration und Hochmut ihre Hochkultur pflegt, spiegelt sich die Arroganz der Menschheit. Superbias System zeigt die grundlegenden manipulativen Mechanismen ideologischer Systeme. Die Überzeugungskraft, die nötig ist um Gedankengut durchzusetzen und Massen zu bewegen, ist immer nur eine Frage der Haltung. Wie viel Hochmut muss man an den Tag legen, damit Menschen einem folgen? Dabei geht es nicht um Inhalte, es geht um Kontrolle.

 

Premiere: 28. September 2011 // Wagenhallen, Stuttgart

Gastspiele:
15. & 16. Dezember 2017 // EinTanzHaus, Mannheim

Kommende Termine:
8., 9., 10. & 11. Mai 2019 // Theater Rampe, Stuttgart // Karten

 

Nominiert für den Tanz- und Theaterpreises Baden-Württemberg 2013

 

 

Tänzer*innen: Tonatiuh Diaz/Steven Chotard, Lisa Freudenthal, Isabelle v. Gatterburg, Britta Gemmer, Majon van der Schot/Chloé Beillevaire, Robert Skatulla/Andy Zondag

Musiker*innen: Matthew Bookert, Steffen Dix, Heiko Giering, Henry Kasper, Thorge Pries, Florian Seeger, Boris Stankewitz, Debora Vilchez

Team:
Künstlerische Leitung, Choreografie: Nicki Liszta
Produktionsleitung: Isabelle v. Gatterburg
Musikalische Leitung, Komposition: Heiko Giering
Bühne & Kostüm: Mari-Liis Tigasson, Thomas Unthan
Lichttechnik, Gastspielbetreuung: Kaspar Wimberley
Grafikdesign: Simone Knapek

Dauer des Stücks: ca. 70 Minuten

 

Presse:

»Es stellt sich auch an diesem Abend sehr schnell ein, das Nicki-Liszta-Gefühl. Spätestens als eine Tänzerin auf der Bühne sitzt und ihr Kopf geschoren wird, spürt man den Leidensdruck und fragt sich, ob man das, was folgt, aushalten mag. … Dazugehören oder ausgegrenzt zurückbleiben? Liszta macht ihrem Publikum die Wahl schwer. Ein sehenswerter Abend, bestens auf den Rahmen der Wagenhallen abgestimmt.« Andrea Kachelriess, Stuttgarter Nachrichten, 30. September 2011

»… dann nimmt die Sache Fahrt auf, steigert sich zum packenden Hochenergie-Tanzdrama, das zwischen Bewegungsabstraktion und Schauspielversatzstücken changiert. … Schliesslich kauert das Ensemble hechelnd auf allen vieren vor der Bühne, in Ergebenheit die Heilsbotschaften des Stars erwartend. Das ist ein so skurril-komisches wie beklemmendes Bild, weil das Tanztheater einem nah auf die Haut rückt.« Claudia Gassner, Stuttgarter Zeitung, 30. September 2011

»Das Entkommen-Wollen und der damit einhergehende Kampf – innerlich wie auch physisch – wird atemberaubend in Szene gesetzt. Authentisch und roh ist der Tanz, mitreißend die Geschichte. Mit viel Gleichgewichtsarbeit, Körperkontakt-Partien und ständigem Wechsel des Handlungsgangs erzeugt Choreografin Nicki Liszta einen Adrenalinspiegel auf höchstem Niveau. Besonders tragend für das Verständnis der Geschichte ist die Musik, die live und orchestral gespielt wird und selbst mit geschlossenen Augen sofort ein Bild des Geschehens für den Zuschauer malt.« Joana Rettig, Mannheimer Morgen, 19. Dezember 2017

 

Gefördert durch die Stadt Stuttgart, dem Landesverband freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Landesbank Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung vom Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart.

 

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