2012 Die Anderen

Ein Stück der Reihe ›Das Leben ist kein Ponyhof – Die 7 Todsünden‹

 

Foto: Daniela Wolf

 

Die Anderen spielen die Hauptrolle im neuen Stück von backsteinhaus produktion. Neid ist die Todsünde, die im Zentrum dieses Stücks steht.

Eine junge Familie – die Protagonisten Gonçalo Cruzinha, Parwanhe Frei und ihr Sohn Noé erleben das vollkommene Glück. Die Liebe unter den beiden Eltern füreinander und das Kind ist unermeßlich. Doch der Neid der Anderen klopft an ihre Tür und sein Blick dringt tief in ihre Welt hinein.
Wie neidisch sind wir Menschen auf das Glück der Anderen? Wohin führt dieser Neid?
Und wie begehrenswert ist das Ideal der glücklichen Famillie tatsächlich?

 

Premiere: 7. Juni 2012 // Theaterhaus, Stuttgart

Gastspiele:
1. Oktober 2012 // Theater Lindenhof, Mössingen
5. Oktober 2012 // Theater der Stadt Aalen

 

 

Tanz und Schauspiel: Parwanhe Frei, Gonçalo Cruzinha, Noé Frei Cruzinha

Musiker: Kasia Kadlubowska, Steffen Dix, Heiko Giering

Team:
Künstlerische Leitung, Choreografie: Nicki Liszta
Produktionsleitung, Künstlerische Assistenz: Isabelle v. Gatterburg
Musikalische Leitung: Heiko Giering
Licht: Kaspar Wimberley
Dramaturgie: Rebecca Egeling
Bühne und Kostüm: Mari-Liis Tigasson, Thomas Unthan
Grafikdesign: Simone Knapek

Dauer des Stücks: ca. 60 Minuten

 

Presse:
»Mit einem Idyll beginnt im kleinsten Theaterhaus Saal der vierte Teil der Tanztheaterreihe ›Das Leben ist kein Ponyhof – Die 7 Todsünden‹. Aber natürlich bleibt das bei Nicki Liszta nicht lange so. Die Stuttgarter Choreografin, deren überraschende Einfälle gerne mal als heftige Schrecken auftreten, bricht auch in ›Die Anderen‹ ein Tabu: Sie schickt ein Kleinkind auf die Bühne. Das ruft sofort den inneren Sittenwächter auf den Plan, würde der kleine Noé, Sohn der beiden Tänzer Parwanhe Frei und Goncalo Cruzinha, nicht jedes Mal so hingerissen strahlen, wenn er das Publikum erblickt …
Die Hölle sind die Anderen: Nicki Liszta illustriert das Existenzialisten Credo Jean-Paul Sartres, ohne dass diese Anderen groß in Aktion treten, allein durch deren Wirkung auf die junge Familie, die am unvermeidlichen Einfluss der Außenwelt zerbricht.« Angela Reinhardt, Reutlinger General Anzeiger, 9. Juni 2012

»…denn in der freien Tanzszene der Ballettstadt Stuttgart braucht es mutige Experimente. Genau die wagt Liszta, wie sie es mit ›zwischen häuten‹ und ›Avatar‹ gezeigt hat. Auch ›Die Anderen‹ folgt diesem Ansatz allein schon durch die Verflechtung von Privat- und Arbeitsleben. So ist das Familienstück nicht zuletzt ein Kommentar zur aktuellen Betreuungsgelddebatte.« Julia Lutzeyer, Stuttgarter Nachrichten, 9. Juni 2012

»Der Neid, das ist nun in ihrer neuen Produktion der Neid der Anderen. Unverkennbar. Die Anderen sind zwar nicht sichtbar. Aber wie ihr Neid in das Idyll eindringt und seine Macht entfaltet, dafür hat Nicki Liszta Bilder gefunden, die ihren Inhalt unmittelbar transportieren …
Wie sehr auch eine glückliche Kleinfamilie Einflüssen von außen ausgesetzt ist, macht die Tanzsprache ohne Umwege deutlich. Wie fremdgesteuert bewegen sich die Eltern. Einzeln, aber auch zu zweit. Sie bäumen sich auf, werfen sich – oder werden geworfen? Ihre Körper schleudern sich hin und her, verdrehen sich und rotieren zu den Ostinati der Musiker. Momente der innigen Zweisamkeit schaffen Ruhe.« Gabriele Metsker, Stuttgarter Zeitung, 9. Juni 2012

 

›Die Anderen‹ wird gefördert durch die Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart und unterstützt vom Produktionszentrum Tanz und Performance. Unsere Gastspiele können stattfinden, durch die Förderung des Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e. V.

 

Theaterhaus Stuttgart | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre LaFT Baden-Württemberg | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre Land Baden-Württemberg | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre Produktionszentrum Tanz und Performance | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance TheatreStadt Stuttgart | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre