2013 Absent

viertelvorAcht bis viertelnachZehn

Ein Stück der Reihe ›Text und Tanz‹

 

Klopf das Fleisch, bis es zart und geschmeidig ist. Jede Faser des Körpers, knete sie, bearbeite sie. Das Schwein hängt und der Grill ist angeschmissen. Wir tanzen bis die Nacht einbricht und wir feiern bis die Schwarte kracht.

›Absent‹ räumt auf mit dem Klischee der Familie und taucht ein in eine absurde Geschichte voller Hass und Trauer. Um die eigene Haut, um die vermisste Liebe, um die neidvolle Zuneigung. Bis einer hängt!

Ein Abschied von der heilen Familie sehr frei nach dem Roman ›Das Muschelessen‹ von Birgit Vanderbeke.

 

Premiere: 19. Juli 2013 // Theaterhaus & Kulturhaus Arena, Stuttgart

Gastspiele:
16. April 2015 // im Rahmen von 6 tage frei, Theater Rampe, Stuttgart
3. Mai 2015 // E-Werk, Freiburg

 

Ausgezeichnet mit dem Tanz- und Theaterpreises Baden-Württemberg 2015

Aus der Jurybegründung:
»Die verschiedenen Innen- und Außen-Spielorte (Bus, Hof, Halle) ziehen das Publikum immer weiter in den Sog eines kranken Familienuniversums. … Die freie Übertragung der literarischen Textvorlage in diese performativ-tänzerische Tour de Force dringt auf kluge Weise zu ihrem inhaltlichen Kern vor. … Trotz schwer verdaulicher Kost ein kurzweiliger und außergewöhnlicher Abend!«

 

 

Performer*innen: Ariel Cohen, Caroline Intrup, Dominik Breuer, Tonatiuh Diaz Aguilar, Heiko Giering, Majon van der Schot

Team:
Künstlerische Leitung: Nicki Liszta
Regie: Christian Müller
Produktionsleitung, Künstlerische Assistenz: Isabelle v. Gatterburg
Lichtdesign und Szenografie: Kaspar Wimberley
Musikalische Leitung: Heiko Giering
Dramaturgie: Rebecca Egeling
Assistenz: Kira Burkeljca

Dauer des Stücks: ca. 130 Minuten

 

Presse:
»Mit einer atemraubenden Schonungslosigkeit gegen sich selbst beweist die Crew aus Schauspielern, Tänzern und einem Musiker, dass Experimentelles wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlagen kann: erhellend, mit konzentrierter Energie auf den Punkt gebracht, aufrüttelnd.« Julia Lutzeyer, Stuttgarter Nachrichten, 23. Juli 2013

»Ohne Rücksicht auf Verluste werfen sich ihre Tänzer auf den Steinboden, rollen über Tische oder springen einander an. Auch das neue Stück ›Absent‹ schmerzt in seiner vehementen Körperlichkeit schon fast am eigenen Leib. … Beklemmend legt Caroline Intrup hinter der äußerlich taffen jungen Frau ein hilfloses Kind, eine zerbrochene Seele frei. … Liszta, die für dieses Projekt mit Regisseur Christian Müller zusammenarbeitete, ist mit der raffinierten Hintergründigkeit ihrer Stücke, der wütenden Attacke ihrer Bewegungen und den ungewöhnlichen Spielorten zur spannendsten Konstante der freien Tanzszene geworden.« Angela Reinhardt, Eßlinger Zeitung, 22. Juli 2013

 

Mit ›Absent‹ startet backsteinhaus produktion / nicki liszta & co. die neue Reihe ›Text und Tanz‹, gefördert durch die Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart, der Projektförderung des Landesverband freier Theater Baden Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und des Fonds Darstellende Künste e.V.. Mit freundlicher Unterstützung der SSB Stuttgart, des Theaterhaus Stuttgart, des Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart, dem Waldheim Heimberg und dem Kulturhaus Arena.

 

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