Vesper

Eine Produktion für Kinder ab 4 Jahren des JES – Junges Ensemble Stuttgart in Kollaboration mit backsteinhaus produktion

 

Ein Knurren. Ein Brummen. Pause. Ein Grummeln, eine eindeutige Beschwerde der Leere, oder war es doch etwas anderes? Hat dein Bauch so geknurrt? ›Vesper‹ erkundet tänzerisch wie spielerisch die gemeinsame Pause und den Hunger als subjektives wie als globales Monstrum. Der Tisch ist gedeckt, zumindest bei uns.

›Vesper‹ ist eine Aufforderung zur besseren Verteilung, eine Frage an die nächste Generation, eine Geschichte über zwei Nimmersatte und ein Raum für einen oder mehrere Mägen zur Befüllung. Kleine wie Große ab 4 Jahren sind eingeladen mit den beiden Darsteller*innen Franziska Schmitz und Kelvin Burkhard dem Überfluss mächtig zu werden und dem Nahrungsdurchfluß in unserem Körper zu folgen. Bildreich und beinahe textlos suchen die beiden nach einer gerechten Verteilung untereinander und werden dabei von den jungen Zuschauer*innen begleitet und beim finalen gemeinsamen Vesper unterstützt. Es wird getanzt, geteilt, gespielt, gegessen, gerülpst und gefurzt bis die Polizei kommt, die Bühne krank wird und die große Frage im Raum stehen bleibt: Wie zur Hölle soll man das denn hinkriegen, wiedergutmachen, verändern?

 

Premiere: 9. März 2019 // 15:00 Uhr // JES – Junges Ensemble Stuttgart // Karten

Kommende Termine:
Nachmittags (15 Uhr): 6. April / 25. Mai / 20. Juli
Vormittags (10 Uhr): 3., 4., 5. April / 22. & 23. (jeweils 9:30 Uhr), 24. Mai / 19. Juli

 

 

Presse

»Um dieses Verteilungsproblem auch den Kleinsten zu veranschaulichen, lässt Liszta zwei Nimmersatte (mitreißend: Franziska Schmitz und Kelvin Kilonzo) durch eine raffinierte Landschaft aus Organen tanzen, die um alles kämpfen, was durch die Speiseröhre in den Verdauungstrakt poltert. Vor wunderbar blubbernden Videobildern (Christopher Bühler) und zu den treibenden Elektrobeats des Komponisten Heiko Giering … stopfen sie sich nicht nur die ankommenden Bissen gierig in Hose und Shirt. … Die jungen Zuschauer und ihre Eltern waren zu Recht begeistert. Bilderstark und verständlich bringt Liszta die Sache mit dem Essen und Verteilen auf den Punkt – und kreiert dabei ein packendes Plädoyer für Gerechtigkeit und eine Agrarrevolution für die junge Generation.« Petra Mostbacher-Dix, Stuttgarter Zeitung, 12. März 2019