backsteinhaus produktion

Tanztheater // Physical Theater

 

 
Die individuelle und wiedererkennbare Handschrift von ›backsteinhaus produktion‹ ist die Erschaffung absurder Welten mit einer authentischen, realen Ästhetik. Die Arbeit befindet sich an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischem Tanz und Theater und stellt die Darsteller*innen mit ihrer Diversität in den Fokus. Die dunkle Seite des Individuums und der Gemeinschaft wird in Beziehung zum aktuellen Zeitgeschehen gesetzt, wodurch die Stücke immer etwas von der Widersprüchlichkeit der Welten zeigen, in denen wir leben.

Reduziert auf konkrete soziale, körperliche und räumliche Gegebenheiten, lassen die Stücke jeweils einen eigenen Kosmos entstehen. Ob in der Blackbox, wie auch bei der Erschließung theaterferner Räume realisiert ›backsteinhaus produktion‹ Tanztheater, das die Absurdität und Groteskerie unserer Zwischenräume beleuchtet.

Seit 2016 ist ›backsteinhaus produktion‹ am Theater Rampe in Stuttgart verortet und kooperiert von dort aus mit verschiedenen anderen Kollaborateur*innen.

 

Aus der Jurybegründung zur Nominierung
für den George Tabori Förderpreis 2018

»Charakteristisch für die Arbeiten der Kompanie ist eine eigenwillige und interdisziplinäre Formsprache an der Grenze von Tanz und Theater.
backsteinhaus produktion steht für die schonungslose und radikale Umsetzung ihrer Themen, die auch sehr physisch von der puren Wucht der Bewegung ihrer Darsteller*innen gekennzeichnet ist. Ihre Schauplätze sind oft unkonventionelle Aufführungsorte, jenseits des gewohnten Bühnenformats. Sie nehmen die Gegebenheiten und Situationen ihrer Darsteller*innen zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit, nicht nur dadurch weisen die Produktionen von backsteinhaus produktion einen hohen Grad an Authentizität und Detailreichtum auf, ohne plakativ zu sein. Sie kreieren wunderbare Bilder von hochpolitischem Theater, das kluge und intelligente Konzepte zur Grundlage hat: In der Gegenwart der ortlosen Körper, füllen sie reale Räume mit bis ins Äußerste lebendigen Bewegungen.
Im sensiblen Nachspüren ihrer Zeit nehmen sie in ihren Arbeiten sehr häufig zukünftige gesellschaftliche Themen und Entwicklungen vorweg. All dies erachtet die Jury als überaus bemerkenswert.«

 

Auszeichnungen

Nominierung für den George Tabori Förderpreis 2018
Tanz- und Theaterpreises Baden-Württemberg 2015 | ›Absent‹
Nominierung für den Tanz- & Theaterpreises Baden-Württemberg 2013 | ›Superbia‹
Nominierung für den Stuttgarter Theaterpreis 2010 | ›Avatar‹
Stuttgarter Theaterpreis 2008 | ›zwischen häuten‹