Wolfgang bei den Fringe Festivals in Stockholm und Istanbul!

Wolfgang | backsteinhaus produktion | Tanz // Theater // Dance

Eine backsteinhaus produktion

15.-19. Sept 2020 // online // Stockholm Fringe Festival, Schweden

21.-27. Sept 2020 // online // Istanbul Fringe Festival, Türkei

Wir freuen uns sehr, dass wir zum Stockholm Fringe Festival STOFF und zum Istanbul Fringe Festival eingeladen sind! ›Wolfgang‹ wird online zu sehen sein. Das Gute daran ist, ihr könnt ganz bequem von zu Hause aus eurem Sessel den Video-Stream angucken!

Wenn der Mensch auf die Hände fiele, als Vierfüßler ginge, sich sein Fell stehen ließe und heulte, so wäre evolutionär ein bedeutender Schritt getan. Ein Stück für eine Sprecherin, einen Dirigenten, einen Musiker und Trucker, einen Chor, fünf bis sechs Tänzer*innen und ein Kind.

›Wolfgang‹ wurde zum Seoul International Dance Festival 2018 nach Korea eingeladen und für das Tanz Jahrbuch 2018 von der Redaktion als eines der sieben besten Heimatstücke ausgewählt.

Corona-Update

Liebes Publikum, liebe Kolleg*innen!

Wie alle, müssen wir von Tag zu Tag neu auf die momentane Situation aufgrund des Virus reagieren. Wir versuchen trotzdem weiter zu arbeiten, auch wenn dies nicht mehr in der gleichen Form möglich ist wie vorher.
Unser Gastspiel mit ›Wolfgang‹ im Lichthof Theater in Hamburg konnte leider nicht stattfinden, aber wir sind im September online zum Stockholm Fringe Festival STOFF und zum Istanbul Fringe Festival eingeladen!
Außerdem ist für den 3. Dezember die Premiere einer neuen backsteinhaus produktion – Arbeitstitel ›Die Äffin‹ – im Theater Rampe geplant!

Beste Grüße und bleibt gesund!

Haus der Antikörper

Haus der Antikörper | backsteinhaus produktion | Tanz // Theater // Dance

Eine Koproduktion mit dem Theater Rampe und dem Theater Lübeck

Premiere: 6. Juni 2020 // 20:00 Uhr // haus-der-antikoerper.de

Ein Double Feature aus zwei Filmen erzählt vom Einbruch des Virus in alle Räume und Organe des ›Haus der Antikörper‹.

Was, wenn ein Virus nicht nur der schwere Befall eines Organismus wäre? Wenn er die Gesellschaft nicht in den Kollaps, sondern aus ihm herausführte? Die Bewohner*innen des ›Haus der Antikörper‹ deuten die Pandemie um und mutieren dank Virus in resistente Antikörper. Sie lassen sich erleichtert ein, wenn es krankmachende Normen und Gewohnheiten zersetzt. Dieses Virus bringt dem Organismus weder Krankheit noch Tod, sondern – ganz im Gegenteil – Heilung. Diese Pandemie verhängt eine Quarantäne über die Gesellschaft, die vorangegangene Zeiten des Stillstands und der Isolation überwindet, und den Start in eine schöne neue Welt bedeutet.

Vesper

Vesper | backsteinhaus produktion | Tanz // Theater // Dance

Eine Produktion für Kinder ab 4 Jahren des JES – Junges Ensemble Stuttgart in Kollaboration mit backsteinhaus produktion

Der Tisch ist gedeckt, zumindest bei uns. ›Vesper‹ erkundet tänzerisch wie spielerisch die gemeinsame Pause und den Hunger als subjektives wie als globales Monstrum. Bildreich und beinahe textlos suchen die beiden Darsteller nach einer gerechten Verteilung untereinander und werden dabei von den jungen Zuschauer*innen begleitet und beim finalen gemeinsamen Vesper unterstützt. Es wird getanzt, geteilt, gespielt, gegessen, gerülpst und gefurzt bis die Polizei kommt, die Bühne krank wird und die große Frage im Raum stehen bleibt: Wie zur Hölle soll man das denn hinkriegen, wiedergutmachen, verändern?

Platonia

Die neuste backsteinhaus produktion!

Die Lust am Leben wird Welt wie Mensch zum Verhängnis, Empfänglichkeit zur eigenen Schlinge. Aus großer Liebe zum Leben holt backsteinhaus produktion zum Gegenentwurf aus und gibt sich leidenschaftlich der rein organischen Materialbeseitigung hin. Wie Nähe schonend praktiziert, das Zusammenleben nachhaltig verhandelt und Leben rückstandslos passiert, erzählt diese misanthropisch-optimistische Utopie der Liebe. Feiern wir mit den Protagonisten von ›Platonia‹ das Leben!

Superbia

Superbia | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Eine backsteinhaus produktion

In dieser orchestralen ideologischen Vereinigung, die mittels Machtdemonstration und Hochmut ihre Hochkultur pflegt, spiegelt sich die Arroganz der Menschheit. Superbias System zeigt die grundlegenden manipulativen Mechanismen ideologischer Systeme. Die Überzeugungskraft, die nötig ist um Gedankengut durchzusetzen und Massen zu bewegen, ist immer nur eine Frage der Haltung. Wie viel Hochmut muss man an den Tag legen, damit Menschen einem folgen? Dabei geht es nicht um Inhalte, es geht um Kontrolle.

Headless

Headless | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Eine backsteinhaus produktion

Zwei, kopflos und steifnackig, rüsten sich zum Paartanz und stimmen gemeinsam ein Lied an: Ein Lied gegen die Angst. ›Headless‹ ist eine Parabel auf die Zeit der allgemeinen Verunsicherung, Gegenwehr und ihre Folgeschäden – eine Haltungsübung. Ausgehend von einer aufrichtigen Haltung und dem Kopf als körpereigenem Widerstand entstand dieses Duett zur Zeit der Präsidentschaftswahl in den USA 2016 und darf in diesem Sinne wörtlich genommen werden. Denn Haltung bewahren fällt schwer und wenn der Kopf aus der Reihe tanzt, bricht sich Wahnsinn Bahn.

Nominiert für den George Tabori Preis 2018

George Tabori Preis 2018 | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Wir sind für den Förderpreis nominiert!

Der Förderpreis würdigt die bemerkenswerte Fähigkeit zum experimentellen Format und auffallender künstlerischer Handschrift, als Erforschung neuer ästhetischer Wege – ein ›Upcoming‹ unabhängig vom Alter oder Arbeitszeiträumen, das bundesweit Beachtung findet.
»Die Stuttgarter Physical Theatre Kompagnie ›backsteinhaus produktion‹ um Nicki Liszta herum,« wurde u. a. nominiert »für ihre radikale und ungewöhnliche Formsprache, die ein hochpolitisches Tanztheater entstehen lassen.«

Portrait von Nicki Liszta in der ›Tanz‹

Tanz – Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance, Januar 2018 | backsteinhaus produktion | Tanztheater // Physical Theatre // Dance Theatre

Vielen Dank für dieses Portrait von Angela Reinhardt in der ›Tanz‹!

»Durch eine freie Szene, die praktisch am Verstummen ist, hallen ihre Stücke wie kleine Explosionen. … Lisztas Kunst verkleinert den Abstand zwischen Künstler und Publikum, sie ersetzt ästhetisches Betrachten oder passives Hinterhergrübeln durch Situationen des Schreckens und der Distanzlosigkeit, provoziert eine körperliche Reaktion auf das Gesehene.«

Zu lesen in der Januarausgabe der ›Tanz‹ oder online im Theatermagazin des Friedrich-Verlags.